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Vitamin C ist ein echtes Wunderwerk der Natur

Albert Szent-Györgyi von Nagyrápolt hatte lange gearbeitet wie ein Besessener. Der Mediziner und Biochemiker hatte Tag für Tag, Nacht für Nacht in seinem Labor mit Kristallisationsversuchen verbracht. Die fraktionierende Kristallisation ist ein Verfahren zur Stofftrennung. Dabei wird ein Stoffgemisch in einem Lösungsmittel erhitzt und damit aufgelöst. Anschließend wird durch Abkühlen dieser Lösung oder durch langsames Verdunsten ein Stoff bevorzugt auskristallisiert. Das war 1926, Albert Szent-Györgyi von Nagyrápolt forschte parallel an den Universitäten von Cambridge und Szeged in Ungarn. Und was der Wissenschaftler aus dem Gemisch aus Pflanzen- und Gewebeextrakten (Paprika und Kühl) herauskristallisierte, war bahnbrechend: Denn Szent-Györgyi, so sein verkürzter Name, isolierte erstmals die Ascorbinsäure, besser bekannt als Vitamin C!

Dass es sich bei Ascorbinsäure tatsächlich um Vitamin C handelte, dem bereits 1912 eine hohe Wirksamkeit gegen Skorbut zugeschrieben worden ist, fand Szent-Györgyi erst 1932 heraus – und erhielt für seine Entdeckung gemeinsam mit Walter Norman Haworth (für die Aufklärung der chemischen Struktur) den Nobelpreis für Medizin und Chemie.

Apropos Skorbut: Seefahrer litten früher häufig auf langen Reisen unter Zahnfleischfäule, Gelenkentzündungen, Muskelschwund und Bindegewebeschwäche. Viele starben durch Herzmuskelschwäche. Dass dies aufgrund der schlechten Ernährung an Bord auf Vitamin-C-Mangel zurückzuführen war, wusste man noch nicht. Sehr wohl aber dachte der englische Schiffsarzt James Lind 1752 heraus, dass Skorbut-Kranke durch frische Orangen und Zitronen geheilt werden konnten. Der bekannte Weltumsegler James Cook nahm sich dies zu Herzen. Er nahm dementsprechend Zitronen und Sauerkraut mit an Bord und verlor bei seinen langen Seefahrten fortan keine Männer mehr durch Skorbut. 1776 wurde er dafür von der Royal Society ausgezeichnet.

Weiterhin soll Vitamin C unser Immunsystem stärken und die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten senken, aber auch für Rheuma, Asthma oder Allergien. Ebenso wichtig ist die Bedeutung von Vitamin C für den Kollagenaufbau (also der Hautgesundheit), für die Bildung des Bindegewebes und die Förderung von Entgiftungsprozessen in der Leber sowie für die Bindung und Ausscheidung von Schadstoffen – das Vitamin ist ein echtes Wunderwerk der Natur!

Nur: Wir haben kaum eine Möglichkeit, so viel Vitamin C mit der Nahrung zu uns zu nehmen, wie wir eigentlich sollten. Denn der Vitamin C-Gehalt sinkt beim Kochen, Trocknen oder Einweichen sowie bei der Lagerhaltung. Und selbst Vitamin C-Bomben wie Orangen, Zitronen und Grapefruits enthalten ihren hohen Anteil nur in reifem Zustand unmittelbar nach der Ernte. Und so kommen sie zumindest in unseren Breiten nur selten auf den Tisch.

Also kommen wir nicht an natürlicher Nahrungsergänzung vorbei, die uns regelmäßig Vitamin C liefert. Dieses sollte aber hochdosiert sein, denn die tägliche Zufuhrempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung von 110 Milligramm ist eindeutig zu niedrig angesetzt. Diese Menge reicht gerade einmal aus, um Krankheiten wie Skorbut, Rachitis, Beriberi etc. zu verhindern – hat aber nichts mit einer optimalen Gesundheitsvorsorge zu tun. Optimal sind 1000 Milligramm am Tag.

Dies beruht übrigens auf den Ansichten des Chemikers und Nobelpreisträgers Linus Pauling. Er war großer Vitamin C-Fan und schluckte bis zu 18 Gramm täglich. Schädlich war es wohl nicht: Linus Pauling erfreute sich bis zu seinem Tod mit 93 Jahren recht guter Gesundheit. Pauling begründete die orthomulekulare Medizin. Aus dieser Sicht führt ein biochemisches Ungleichgewicht im Körper zu Krankheiten. Dieses Ungleichgewicht kann durch die hochdosierte Hinzunahme von natürlichen Vitalstoffen wie eben Vitamin C ausgeglichen werden.